Sonntag, 26. Oktober 2014

Rezension zu Im Hause Longbourn

Im Hause Longbourn

Jo Baker

Erschienen im KNAUS Verlag
 

Der Klappentext

Wiedersehen mit der Familie Bennet aus „Stolz und Vorurteil“

Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens „Stolz und Vorurteil“, ihren berühmten Roman über die Sorgen der Familie Bennet, für die fünf Töchter geeignete Ehemänner zu finden. Doch niemand weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab. Aber sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Hausdieners James ein Zeichen? Während Elizabeth Bennet und Mr Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt im Hause Longbourn noch ein ganz anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft.


Meine Meinung

Als ich die Werbung vom Verlag bekam, war ich sehr neugierig auf die Geschichte. Und bis auf ein paar Kleinigkeiten wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert in England. Sie wird aus der Sicht der Dienstboten erzählt. Wobei es hauptsächlich um das Dienstmädchen Sarah geht. Im Hause Bennet sorgen der Butler Mr. Hill, seine Frau Mrs. Hill und die Mägde Sarah und Polly dafür, das alles Sauber und Ordentlich ist. Sie halten alles am Laufen und ihr Leben besteht aus harter Arbeit und wenig Schlaf. Denn sie müssen immer auf Abruf sein. Sarah hat aber in ruhigen Momenten Träume vom Glück in London. Als jedoch der stille und schweigsame James als Hausdiener eingestellt wird, gerät ihre Welt aus den Fugen. Er ist zwar fleißig doch warum ist er so ruhig - hat er ein Geheimnis das er keinen verrät?

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ich finde die Sicht der Dienstboten ist sehr gut getroffen. Die Charaktere waren mir alle von Anfang an sympathisch und es war sehr interessant die Sicht zu erleben. Einzig allein der ruppige Perspektivenwechsel von James seinen Ereignissen nervte mich beim lesen. Auch hätte ich mir manchmal etwas mehr Spannung gewünscht. Zum Ende hin waren es auch zu viele Zeitsprünge.

Mein Fazit

Ein gelungener und guter historischer Roman, der für jeden " Stolz und Vorurteil " Fan ein muss ist! Von mir gibt es dafür 4 von 5 Bäume.
 



 


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