Freitag, 27. Februar 2015

Rezension zu Das Feuermädchen



Das Feuermädchen

Martina Fussel

Erschienen im im.press Verlag

Der Klappentext
Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…
Meine Meinung
Der Klappentext hörte sich sehr vielversprechend an und so wollte ich die Geschichte gerne lesen. Sie wird aus der Sicht von mehreren Charakteren beschrieben und so bekommt man einen guten Einblick. Aber leider hat mich dieses hin und her gehüpfe ziemlich durcheinander gebracht, da plötzlich ein ganz anderer Charakter dran kam, als erwartet. Im Mittelpunkt der Welt stehen 4 Völker, jedes für ein Element. Nebenbei kommen noch Götter und Magie drin vor. Das alles hat die Autorin sehr gut beschreiben und man taucht in eine magische und geheimnisvolle Welt ein.
Die Protagonisten sind hauptsächlich Shaani und Faro. Nebenbei noch Lani und Barein. Ich bin leider mit keinen der Protagonisten und Nebencharakteren richtig warm geworden. Shaani war mir für ihr Alter einfach zu kindisch und albern. Ihre Gutgläubigkeit habe ich manchmal mit einem Kopfschütteln bei Seite gelegt. Sie hinterfragt nichts. Auch nicht warum sie so anders als die anderen ist. Faro ist zwar ein bisschen erwachsener aber doch wird er nur von seinen Gefühlen gesteuert und ist sehr leichtsinnig. Auch gibt er nicht preis warum er eigentlich so von Shaani fasziniert ist- außer ihren blauen Augen. Lani und Barein sind mir nach kurzer Zeit einfach nur noch nervig vorgekommen. Sie alle sind sehr eifersüchtig und naiv. Das hat mir dann auch die Lust am lesen genommen. Am Anfang geht es recht zügig los, zur Mitte hin flacht es dann aber massiv ab und die sehr langen Kapitel zogen sich hin. Dann wird es zum Ende hin wieder spannend und es passiert wieder sehr viel auf einmal. Schade eigentlich, denn die Idee zur Geschichte selber ist wirklich schön.
Mein Fazit
Da dies der erste Band einer Reihe ist, werde ich mir sehr gut überlegen ob ich die Geschichte weiter verfolgen werde. Mich konnte dieser Band leider nicht überzeugen und so bekommt er gute 3 von 5 Bäume von mir. 
 


1 Kommentar:

  1. Das klingt ja nicht so toll... Schade! :-(

    Ich weiß nicht, ob du zur Zeit Lust auf TAGs hast, aber falls ja, habe ich dich für den "Reader Problems TAG" getaggt!

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