Samstag, 14. Februar 2015

Rezension zu Winteraugen


Winteraugen

Rebecca Wild

Erschienen im im.press Verlag

Der Klappentext
Blumen aus Eis, Wasser, das in der Luft gefriert, und blattlose Bäume – viele Geschichten ranken sich um das ferne Winter, doch die 16-jährige Rae hat es noch nie zu Gesicht bekommen. Wo sie herkommt, sind die Wiesen immer grün, die Ernten immer reich und das Leben sorgenfrei. Erst als Juni, die Sommerprinzessin, spurlos verschwindet und der Verdacht auf ihren Zwillingsbruder Luca fällt, scheint die Kälte sich auch in ihr Leben zu schleichen. Um ihm zu helfen, begibt sich Rae auf die lange Reise in das Königreich von Frost und Kälte und trifft unterwegs auf North, den Jungen mit Augen so kalt wie der Winter selbst. North versteht zwischen den Jahreszeiten zu wandeln wie kein anderer, aber sein Vertrauen zu gewinnen, ist alles andere als einfach…
Meine Meinung
Die Geschichte beginnt sehr einfach und nach ein paar Seiten lesen taucht man in eine wirklich wunderschöne Welt ein. Es geht um die Jahreszeiten und die Autorin hat diese einfach sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. Besonders der Wald wird sehr magisch beschreiben, denn je aus welcher Richtung man kommt ist es der Frühlings.- oder Herbstwald. Rae muss, nach dem ihr Bruder verdächtigt wird, abtauchen und versucht natürlich seine Unschuld zu beweisen. Sie ist mir leider in der Geschichte nicht sympathisch geworden. Man merkte ihr junges Alter und es nervte mich, das sie nie vorher überlegt, bevor sie Entscheidungen und Urteile fällt. Für sie war nur ihr Tun richtig und so muss ich leider sagen, das sie mir immer mehr auf die Nerven ging. Ganz anders dagegen North. Ihn mochte ich sofort. Er hat alles versucht und doch wurde er immer wieder von Rae enttäuscht. Er kennt den Wald und das er zaubern kann ist nur ein Pluspunkt mehr für ihn. Man muss ihn einfach mögen.
Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind alle durchweg gut. Es gab keinen den ich nicht mochte und so flogen sie Seiten nur so dahin.
Der Schreibstil der Autorin Rebecca Wild ist sehr flüssig und sehr einfühlsam erzählt. Man taucht sofort in ihre Welt ein.
Mein Fazit
Eine wunderbare Geschichte, die alles mitbringt. Fantastisch geschrieben und so bekommt er volle 5 von 5 Bäume.



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